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Sicherheit in Chatrooms

23.04.2008
Zu meiner Person

Sigrid Schmidt
Kreisjugendamt Soest mit den Kooperationspartnern: Stadt Werl (Gitta Schwarck) und Verein G.I.P. Werl e.V. (Iris Bogdalin)
Website: http://www.kreis-soest.de, http://www.werl.de
Alter: 41
Tätigkeit: Angestellte/r

Meine Idee

"Sicherheit in Chatrooms": Jugendliche der Klassen 10 & 11 schulen mit Betreuung des Jugendamts Kinder der 5. Klassen. Gleichzeitig wird ein Elternabend zum Thema "Chatrooms" angeboten.

Meine Idee im Detail

"Sicherheit in Chatrooms"
Der Aufenthalt in Chatrooms ist für Kinder und Jugendliche heute zur alltäglichen Form der Kontaktaufnahme geworden. Es stellen sich aber neben den vielen positiven Aspekten durch die Nutzung des Internets auch zunehmend Gefahren dar. Um Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in diesem Bereich zu sensibilisieren, ist das Projekt entstanden.
Jugendliche der Klassen 10 & 11 schulen Kinder der 5. Klassen aller Schulformen. Die Jugendlichen werden vorher durch Fachpersonal der Kooperationspartner des Jugendamtes in Pädagogik und Informatik geschult. Sie erarbeiten ein eigenes Konzept. Sie programmieren einen Chatroom, mit dem bei der Durchführung in den Klassen gearbeitet wird.
Es bilden sich Zweier-Teams der Jugendlichen, die direkt mit den Kindern der 5. Klassen arbeiten. Parallel dazu sind sechs Jugendliche in dem eigenen Chatroom, um mit den Kindern zu chatten. Die Kinder bekommen die Möglichkeit, in diesem gesichterten Chatroom ca. 30 Minuten zu chatten. Hier versuchen die Jugendlichen, den Kindern Informationen zu entlocken, die besser nicht weitergegeben werden sollten. Anschließend wird das Chatprotokoll mit den Kindern durch die Jugendlichen ausgewertet. Hier wird dann der Sechs-Punkte-Plan, der vorher durch die Jugendlichen erarbeitet wurde, vorgestellt und verteilt.
Dieser Teil des Projektes wird duch MitarbeiterInnen des Jugendamtes begleitet. Wichtig ist aber, dass die Jugendlichen mit den Kindern arbeiten. Es werden soziale Kompetenzen bei den Jugendlichen gefördert und die Kinder haben Ansprechpartner, die die gleiche Sprache sprechen und ggf. Vorbilder sind.
Gleichzeitig findet je Schule ein Elternabend statt. Dieser wird durch VertreterInnen des Jugendamtes und von Kooperationspartnern durchgeführt. Hier werden die Eltern für das Thema "Chat" sensibilisiert.

Meine Idee ist gut für ein kinderfreundliches Deutschland, weil...

die Einbindung von älteren Schülerinnen und Schülern ab der Klasse 10 es ermöglicht, das Projekt sehr bedarfsgerecht, auch in der Sprache und im Miteinander von älteren und jüngeren Jugendlichen durchzuführen. Jugendliche erlernen so auch eine erhöhtes Verantwortungsbewusstsein untereinander. Soziale Kompetenzen und ehrenamtliches Engament werden gefördert.
Internet und Chatrooms werden immer beliebter, bieten neben vielen positiven Aspekten aber auch eine Reihe von Gefahren. Hier werden Kinder durch Jugendliche gezielt mit dem Medium "PC" vertraut gemacht, aber gleichzeit wird den Kindern eine "Chatikette" beigebracht. Damit werden Kinder für gefährliche Situationen sensibilisiert. Weiterhin wir duch die Elternarbeit ein wichtiger Schritt zum gemeinsamen "darüber sprechen" getan. Die Eltern sollen es nicht einfach verbieten, sondern gemeinsam mit ihren Kindern schauen, welche Chat-Räume für sie die Besten sind.

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